Hohenfelde: Zwei Baualter, zwei Fehlerbilder
Manchmal reicht ein Straßenzug, um zwei Epochen zu sehen: Auf der einen Seite ein Gründerzeithaus mit Erkern, gegenüber ein schlichter Nachkriegsbau mit Balkonreihen. Hohenfelde, knapp über 10.000 Einwohner östlich der Außenalster, ist genau so gebaut. Der Stadtteil im Bezirk Hamburg-Nord liegt zwischen Uhlenhorst, Eilbek, Borgfelde und St. Georg; die U1 hält an der Lübecker Straße, bis zum Hauptbahnhof ist es nicht weit. Die beiden Gebäudetypen bringen unterschiedliche Elektroprobleme mit – und manchmal beide in einem Haus, wenn eine Kriegslücke in der Blockrandbebauung nach 1950 geschlossen wurde.
Gründerzeit: lose Klemmen und zu wenig Stromkreise
In den Altbauten sind die Leitungen oft in mehreren Schichten vorhanden. Wenn das Licht im Flur flackert, während im Wohnzimmer alles läuft, ist meist eine Abzweigdose in der Decke betroffen, in der eine Klemme nach Jahrzehnten nachgegeben hat. Solche Stellen werden warm und sind ein Brandrisiko. Auch die knappe Zahl an Stromkreisen zeigt sich täglich: Küche und Bad teilen sich eine Sicherung, der Föhn schaltet die Spülmaschine ab.
Nachkriegsbau: Schraubsicherungen und keine FI
Die Häuser der 50er und 60er Jahre haben oft noch den ursprünglichen Flurverteiler mit Schraubsicherungen. Fehlerstromschutzschalter fehlen, wenn seither niemand nachgerüstet hat. Beim Austausch eines defekten Geräts oder beim Herdanschluss nach dem Umzug fällt das auf – spätestens dann sollte der Verteiler modernisiert werden. Für den Herd gilt: Die Herdanschlussdose führt in der Regel Drehstrom mit 400 Volt; der Anschluss gehört in Fachhände. Wie Sie den Umzug elektrisch vorbereiten, steht im Beitrag Herd anschließen nach Umzug; was ein Partnerbetrieb dabei prüft, auf der Seite Herdanschlüsse.
Mieterstadt: Wer beauftragt?
Hohenfelde ist überwiegend vermietet. Störungen am Treppenhauslicht, an der Klingelanlage oder im Hausanschlussraum melden Sie der Hausverwaltung; sie hat die Schlüssel und den Vertragsbetrieb. Für die eigene Wohnung dürfen Sie bei Dringlichkeit selbst handeln. Der Partnerbetrieb schreibt eine Rechnung mit Fehlerbeschreibung, die Sie der Verwaltung vorlegen können, wenn die Ursache am Haus lag.
Vermittlung in Hohenfelde
Seibel365 sitzt in Regensburg und unterhält in Hamburg keine eigene Niederlassung. Unser Elektro Notdienst Hamburg ist rund um die Uhr erreichbar; nach Ihrem Anruf klären wir die Symptome, schließen eine Netzstörung aus – dafür sind die Hamburger Energienetze da – und beauftragen einen Elektriker aus unserem Partnernetzwerk, der in Hamburg-Nord und Mitte unterwegs ist. Er prüft die Anlage, erklärt den Befund und nennt die Kosten, bevor er beginnt. Ein Elektriker Notdienst muss so nicht teurer sein als nötig, weil nur das repariert wird, was Sie freigeben.
- Flackerndes Licht ernst nehmen, nicht nur die Lampe tauschen.
- Warme Steckdosen außer Betrieb nehmen.
- Sicherungen beschriften – im Notfall hilft das allen.
Nachbarn, die wir ebenfalls bedienen: Uhlenhorst, Eilbek, Borgfelde und St. Georg.
